Wenn die KI überzeugend danebenliegt
Falsche Antworten sind nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist, dass sie genauso klingen wie richtige. Drei Kontrollen, die in den Arbeitsalltag passen, ohne den Zeitgewinn wieder aufzufressen.
Praxiswissen zu KI-Automatisierung, Chatbots und KI-Strategie für den Mittelstand.
Falsche Antworten sind nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist, dass sie genauso klingen wie richtige. Drei Kontrollen, die in den Arbeitsalltag passen, ohne den Zeitgewinn wieder aufzufressen.
Ein Rahmenvertrag über 40 Seiten, eine Frist, die niemand gesehen hat, und eine Rechtsabteilung, die es nicht gibt. Wofür sich maschinelle Vertragsprüfung im Mittelstand eignet und wo sie gefährlich wird.
Die Lizenz steht im Angebot und ist meistens der kleinste Posten. Vier weitere Kostenblöcke tauchen erst auf, wenn das Projekt schon läuft. Eine ehrliche Aufstellung aus abgeschlossenen Projekten.
Betriebsanleitungen in acht Sprachen kosten im Maschinenbau schnell einen fünfstelligen Betrag pro Jahr. Maschinelle Übersetzung ist heute gut genug dafür, aber nur mit einem Schritt, den viele weglassen.
Stellenanzeigen schreiben, Bewerbungen sortieren, Absagen formulieren. Zwei davon sind unproblematisch, eines steht im AI Act als Hochrisiko. Was das für Personalabteilungen im Mittelstand konkret bedeutet.
Wenn ein Projekt in der Testphase hängenbleibt, liegt es fast nie am Modell. Es liegt daran, dass derselbe Kunde viermal in der Datenbank steht. Wie Sie das in zwei Tagen herausfinden, statt es nach vier Monaten zu bemerken.
Belege abtippen ist der Klassiker unter den Aufgaben, die niemand vermissen wird. Die Erkennung ist inzwischen gut genug für den Alltag, scheitert aber zuverlässig an drei Stellen. Welche das sind und wie Sie den Rest sauber bekommen.
Vier Werkzeuge, die dasselbe können, drei davon ungenutzt, und niemand kündigt, weil das wie ein Eingeständnis wirken würde. Wie Sie in einer Stunde aufräumen, ohne jemandem auf die Füße zu treten.
Die meisten KI-Projekte im Mittelstand starten im Büro. Dabei liegen die greifbarsten Ergebnisse oft in der Halle, bei Prozessen, die noch mit Zettel und Klemmbrett laufen.
Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Die meisten Unternehmen haben daraufhin ihre Website geprüft und die selbstgebauten internen Werkzeuge übersehen. Warum das trotzdem ein Thema ist.
In 42 Prozent der deutschen Unternehmen arbeiten Beschäftigte mit privaten KI-Tools, häufig ohne Wissen der Geschäftsführung. Ein Verbot löst das nicht. Was stattdessen hilft.
Viele Geschäftsführer sehen den Betriebsrat als Bremse bei der KI-Einführung. In den Projekten, die ich begleite, ist genau das Gegenteil der Fall. Es hängt am Zeitpunkt des ersten Gesprächs.